Liebe

Liebe – du bist immer für mich da
Liebe – wenn ich mich von dir küssen lasse, bin ich in Liebeeeeeeee
Liebe – danke für deinen Dienst: du heilst, du pflegst, du berührst
Liebe – du bleibst, auch wenn es ungemütlich wird
Liebe – du bist eine unendliche Quelle in mir
Liebe – du liebst mich, wie ich bin, hast kein Wenn und Aber, hast keine Ansprüche
Danke Liebe! Ich verneige mich vor dir und vor mir!

 

Hinsichtlich der Liebe gibt es viele Missverständnisse bezüglich dessen was Liebe ist, wie wir in sie eintauchen können und was sie für uns tun kann. Es geht weder darum etwas wegzulächeln, noch mich aufzuopfern im Namen der Liebe. Und ich brauche mir auch nicht Erfahrungen schön zu reden. Vielmehr geht es um ein OK-sein mit den Erfahrungen, die ich in meinem Leben mache und diese in den Arm zu nehmen. Wie so ein „in den Arm nehmen“ aussehen kann, möchte ich dir mit einer kleinen Geschichte näher bringen.

 

Ich hatte vor ein paar Wochen plötzlich totale Schmerzen in meinem rechten Arm. Nachmittags war ich Bouldern (Klettern in Absprunghöhe) und hab mich an einer Route total verausgabt. Ein paar Stunden später konnte ich beim Essen die Gabel nicht mehr halten. Mein Unterarm und meine Finger waren angeschwollen und alles tat weh. Und sofort kamen diese ganzen fiesen Gedanken um die Ecke: Oh nein, was, wenn ich jetzt 6 Wochen nicht zum Bouldern gehen kann? Was ist, wenn ich zum Arzt muss, eine Behandlung brauche und den Thermenurlaub mit meinem Freund absagen muss?
In mir fing es an zu arbeiten. Ok Mira, wie verhältst du dich normal in so einer Situation: Ich bin genervt von meinem Körper, ärgere mich über das, wie ich in die Situation gekommen bin und dann bin ich genervt von mir und meinem Widerstand.
Anstatt diesen Weg zu gehen, lehnte ich mich zurück und entschied mich dann: Ich umarme diese Situation.
Ich sagte mir zuerst, dass es vollkommen ok ist die fiesen Gedanken zu haben. Puhh, da hab ich schon die erste Entspannung in mir gemerkt. Dann machte ich mir bewusst, wie in meinem Körper alles für mich arbeitet damit der Arm wieder heil wird. Und schickte liebevolle Gedanken in den schmerzhaften Bereich. Ich ließ locker anstatt zu verspannen. Fragte mich was mir guttut: Wärme! Ok, dann ein Kirschkernkissen für meinem Arm. Und ich fragte mich, was ich daraus lernen kann: In dieser Situation war es zu vertrauen, dass alles wieder gut wird und die Entdeckung der Heilkräfte meines Körpers.
Zwei Tage später war der Arm wieder gut und noch faszinierender – ich konnte die Zeit genießen. Ich übte Zähneputzen mit der linken Hand, aß mit der für mich ungewohnten Hand und mein Freund half mir ganz liebevoll beim Anziehen. Wow, das war für mich so eine heilsame Erfahrung in einer so kleinen Situation.

Mit den folgenden Schritten gelingt dir das Umarmen! Nur Mut:

 

  1. Wahrnehmen: Was denke ich gerade über diese Situation?
  2. Entscheiden: Welchen Gedanken will ich Raum geben? Den Liebevollen oder den Ängstlichen? Will ich in den Widerstand gehen oder will ich die Situation für mich nutzen?
  3. Verständnis: Ok, ich habe … gedacht. Oder: Ok, ich habe mich so verhalten… Oder: Ok, ich verzeihe mir, dass ich…

2 Gedanken zu “Liebe

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