Freiheit

Um mehr Freiheit zu erlangen, gilt es, Dinge loszulassen und neu zu wählen. Um zu entdecken, in welchem Bereich und wozu du mehr Freiheit willst, lade deine Lebenslust und deine Liebe ein. Sie sind gute Berater, wenn es um Transformation geht.

Warum? Erstens geht es viel leichter, weil du die Lebenslust dabei hast. Mit ihr ist alles freudvoller. Und wenn die Liebe mit im Gepäck ist, ist Heilung unausweichlich. Und zweitens bewahren sie dich davor auf den Trick mit der Selbstoptimierung oder der Perfektion reinzufallen. Denn oft wollen wir Veränderung aus einem Mangel heraus, aus einem „so bin ich nicht genug“ heraus. Wir ändern uns um dann „gut zu sein“. Und das spielt immer noch im gleichen Hamsterrad. Anstatt mehr Freiheit zu erlangen, hast du neue Maßstäbe gesetzt.

Schau mal genau hin: Änderst du dich um dann endlich dich lieben zu können? Änderst du dich um dann endlich genug zu sein? Ja? Prima, dann heißt es erstmal das loszulassen. Nein? Prima, ab zur nächsten Portion Freiheit!

Auf jeden Fall: Raus da! Rein in die wirkliche Freiheit voller Lebenslust und Liebe. Voller Fülle in die Transformation. YEAH. Und dann kann es losgehen. Wir folgen dem Zweiklang von Loslassen und Neuwählen.

Warum ist es so wichtig diesem Zweiklang aus Loslassen und Neuwählen zu folgen? Naja, du kennst das ein oder andere Beispiel bestimmt: Ich will es nicht so machen wie meine Eltern. Dieses Mal streite ich nicht so oft mit meinem Partner. Das nächste Mal laufe ich nicht einfach weg, wenn mir die Beziehung zu eng wird. Ich will nicht so werden wie die anderen Führungskräfte, die immer nur gestresst sind.
Doch warum reicht das oftmals nicht? Wir wissen nicht was und wozu. Was genau bedeutet „nicht so wie meine Eltern“? Wie genau soll es sein, wenn es „nicht so wie meine Eltern“ ist? Wie genau sieht unsere Beziehung dann aus, wenn ich mich weniger mit meinem Freund streite? Und wie kann ich mich Verhalten als Alternative zum Streiten? Wozu soll ich mich auf den Weg machen, loslassen und Neues probieren?

Das „Was“ hilft dir bewusst zu machen, wo die Reise hingehen solll. Du kannst immer wieder hinterfragen: Wollte ich das wirklich? Fühlt es sich so richtig an? Darf es vielleicht noch ein bisschen schöner werden?

 

Und wenn du ein lautes JAAAAAAAAAA in dir vernimmst – JAAAAAA, JUHUUUUU, JABADABADUUU, genau hier soll es hingehen – weißt du, dass du richtig bist. Und das Loslassen fällt dir viel leichter.

 

Wir geben unserem System mit dem „Was“ einen neuen Auftrag:

  • „Ich bin eine liebevolle, verbundene Partnerin.“
  • „Ich halte inne und schaue genau hin, was gerade in mir los ist.“
  • „Als Führungskraft nehme ich die Bedürfnisse von mir und meinen Mitarbeitern ernst.“
  • „Ich respektiere meine Tochter und bin voller Offenheit und Neugierde“.

 

Und dann kommt der nächste Schritt, wie genau sich das ausdrückt: was genau machst du als liebevolle Partnerin? Wie genau hältst du inne und schaust genau hin, wenn sich ein Streit anbahnt? Was genau machst du, wenn du deine Tochter respektierst? Wie genau äußert sich das Ernstnehmen deiner Bedürfnisse und der deiner Mitarbeiter? Und was machst du dann mit den ernstgenommenen Bedürfnissen?

 

Und das „Wozu“ – deine Motivation, deine Absicht – hilft dir durch den Transformationsprozess zu gehen und nicht umzukehren, wenn es mal ungemütlich wird. Motivationen können sein: Um eine schöne Zeit mit meinem Freund zu haben, um mich glücklich zu machen, um mehr ich selbst zu sein oder um eine liebevolle Verbindung zu meinen Kindern aufzubauen.

 

Und wie machst du dich auf den Weg? In dem du das Alte loslässt. Ich möchte mit dir an dieser Stelle noch eine schöne Methode teilen, die dich unterstützt loszulassen.

 

Von einem buddhistischen Mönch habe ich gelernt, mir folgendes vorzustellen, wenn ich gerade zu sehr an etwas festhalte: Ich nehme meine Hand, balle sie zur Faust, drücke sie fest zusammen und dann lasse ich wieder los. Manchmal spüre ich danach noch den Druck und dann kommt die süße Erleichterung.
Ich nutze dieses Körpererlebnis für die Praxis des Loslassens. Z.B. ist eines meiner wiederkehrenden Themen: Jetzt kann ich das immer noch nicht. Ich merke wie ich in mir den immer gleichen Pfad gehe: Jetzt kann ich das immer noch nicht. Jetzt kann ich das immer noch nicht. Jetzt kann ich das immer noch nicht. (Alleine jetzt beim Schreiben fühlt es sich BBBÄÄÄHHH an) Ok. Ich balle meine Faust und fasse den Entschluss loszulassen. Und öffne meine Faust mit dem inneren Monolog: „Jetzt kann ich das immer noch nicht“ darf gehen, ich lasse ihn frei: Vielen Dank du Guter. Du hast mir auf deine Weise gedient. Danke. Aber jetzt ist es genug. Du darfst gehen. Tschüssi.
Dann spüre ich hin: Hat der Satz sich noch irgendwo versteckt oder ist es für diesen Moment gut? Wenn er sich versteckt hat, frage ich mich, warum ich noch festhalte? Ist meine Absicht ihn loszulassen da? Ja! Dann wiederhole ich noch mal. Jetzt ist es gut. Manchmal mache ich ein paar Runden.
Und wenn er wiederkommt, weiß ich, ich kann ihn auch wieder gehen lassen. Manche einengenden Themen kommen einige hundert oder tausend Male wieder. Andere nur zehn Mal und verabschieden sich dann auf Nimmerwiedersehen. Ich werde immer freier, ob ich einen Kaffee mit ihnen trinke oder sie gleich wieder gehen lasse, ob ich mich fesseln lasse und sie zu einem Gewitter aufquellen lasse oder bevor er noch was sagen kann, ich die Tür zuschlage und mich an den Pool setze.

Und jetzt bist du dran. Was willst du gerade loslassen? Und dann kann es losgehen:

 

  1. Identifiziere das, was du gehen lassen willst und formuliere einen kurzen, knackigen Satz
  2. Balle deine Faust, die das Festhalten repräsentiert
  3. Lasse die Faust los in dem du dir das Folgende sagst: Du darfst gehen. Ich lasse dich frei. Danke du Guter. Du hast mir auf deine Weise gedient. Danke. Doch jetzt ist es genug. Du darfst gehen. Tschüss.
  4. Spüre in dich rein: Ist es gut oder willst du noch einmal? Wiederhole es beliebig oft.

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Loslassen und Wählen!

 

Für manche Menschen ist das Loslassen einfacher als das Wählen. Für Manche ist es leichter den körperlichen Zugang zu bekommen und Andere finden den geistigen Zugang schneller. Wie ist es bei dir? Schreib mir deine Erfahrungen. Ich freu mich darauf!

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